Geminin-Befragung: Mehrheit der Krypto-Nutzer sind 2021 in den Markt eingestiegen


Die Begeisterung für Kryptowährungen nimmt weltweit immer weiter zu. Das zeigen sowohl die Kurse vieler Coins und Token, auch die meisten Börsen dürfen sich über ein konstant hohes Umsatzplus freuen. Die hohe Inflation in vielen Ländern sowie die anhaltende pandemische Lage dürften zwei der wichtigsten Gründe für das Interesse vieler Anleger an digitalen Währungen in der nahen Vergangenheit sein. Immer mehr Menschen nehmen sich die Zeit, um sich mit den Vorzügen von Bitcoin und Co. zu befassen. 2021 erweist sich hierbei in gewisser Weise als ein Jahr des Wandels. Das jedenfalls geht aus Daten der bekannten Börse Gemini hervor. Die Experten des Unternehmens haben Personen in 20 Staaten nach ihren Erfahrungen mit Krypto-Investitionen befragt. Die Studie bestätigt das Umdenken auf Anlegerseite im vergangenen Jahr.

Großangelegte Umfrage bestätigt starken Trend zu Kryptowährungen

Über 30.000 Menschen beteiligten sich an der Umfrage, die nicht allein Erfahrungswerte von Teilnehmer abfragte. Der Börsenbetreiber Gemini, 2014 von den beiden Brüdern und Milliardären Tyler Winklevoss und Cameron Winklevoss gegründet, wollte es ganz genau wissen. Das Ergebnis: 2021 bescherte dem Kryptomarkt einen Einstieg neuer Investoren wie lange nicht. Tatsächlich gaben insgesamt betrachtet fast 40 Prozent der Befragten an, im vergangenen Jahr zum ersten Mal Erfahrungen mit digitalen Währungen gesammelt zu haben. Interessant ist die detaillierte Betrachtung der Aussagen in einzelnen Ländern oder Regionen.

Fällt der Gesamtwert der neuen Kryptohändler in 2021 bereits eindrucksvoll aus, liegen die Werte mancherorts noch weitaus höher. Mehr als jede/r zweite Befragte aus Hongkong und Indien teilte mit, 2021 erste Investitionen im Kryptobereich getätigt zu haben. Ähnlich sieht es im Schwellenland Brasilien aus.

Regionale Unterschiede bei Einschätzungen der Befragten

Etwas geringer liegt der Anteil der Neueinsteiger in Lateinamerika, in der asiatisch-pazifischen Region und nicht zuletzt in den USA aus. Mit einem Anteil von etwa 45 Prozent aber bilden „Erstanleger“ auch hier eine für Währungsanbieter und Börsen vielversprechende Zielgruppe. Europa bringt es laut der Studie bei neuen Krypto-Investoren auf den besagten Wert von 40 Prozent bei jenen Anlegern, die zum ersten Mal eine Investition in digitale Währungen wagten. Nicht minder interessant ist der Blick auf Kyptobesitzer allgemein in verschiedenen Ländern und Regionen. So gaben 41 Prozent der befragten Personen in Indonesien und Brasilien Gemini gegenüber an, bereits in digitale Vermögenswerte investiert zu haben. In den Vereinigten Staaten hat statistisch jede/r Fünfte bereits Investitionen auf dem Kryptomarkt getätigt.

Irlands Anleger planen besonders häufig Krypto-Einlagen

Nach Angaben der Börsen sind in Großbritannien inzwischen etwa 18 Prozent der Bevölkerung hochgerechnet in Bitcoin und Altcoins investiert. Das Interesse an zukünftigen Investment in Kryptowährungen in Europa bewegt sich in einem Land auf einem besonders hohen Niveau. 41 Prozent aller befragten Personen äußerte, in Zukunft in Kryptogeld und digitale Vermögenswerte investieren zu wollen. In Irland liegt der Wert mit 58 Prozent deutlich über dem Durchschnitt. Wohlgemerkt handelt es sich hierbei zunächst einmal um ein rein theoretisches Interesse. Deutlich wird in der Umfrage übrigens zugleich, dass längst nicht mehr nur Männer über Einlagen in Digitalwährungen nachdenken. Sollten sich die Daten der Befragung im laufenden Jahr 2022 bestätigen, wären 47 Prozent der neuen Kryptoanleger weiblich, wie es aus dem Hause Gemini nach der Auswertung heißt.

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Hohe Inflationsraten wirken sich auf Reiz digitaler Währungen aus

Gefragt nach dem Auslöser für Kryptoinvestitionen, zeichnet sich in den Antworten der Umfrageteilnehmer vor allem eine wichtige Antwort ab: Das Hauptargument (mit einem Anteil von 46 Prozenten) war die Hoffnung, durch einen Einstieg in den Markt einen besseren Schutz gegen die historisch hohe Inflation zu erreichen. Die Volatilität des Kryptomarktes nehmen Anleger in diesem Zusammenhang also in zunehmenden Maße in Kauf. Die Angst vor einer fortschreitenden Inflation im traditionellen Währungssystem ist somit scheinbar bei vielen Anlegern größer als die Sorge vor Kurseinbrüchen innerhalb der Welt der Kryptowährungen. Bestätigt wird diese Einschätzung insbesondere durch einen Punkt.

Gerade Umfrageteilnehmer in solchen Staaten, deren Landeswährungen während des vergangenen Jahrzehnts eine Devisenabwertung um die Hälfte (in Relation zur Leitwährung US-Dollar) erfuhren, zeigen sich offen für Investitionen in digitale Währungen. Hier liegt die Bereitung zum Krypto-Kauf in den nächsten Jahren um den Faktor fünf über dem Wert in anderen Ländern und Regionen.

Gemini: Weiterer Inflationsanstieg könnte Kryptos 2022 noch begehrter machen

In Afrika beispielsweise, wo Wirtschaften und Bevölkerungen in der Vergangenheit teilweise unter Hyperinflationen litten, gelten digitale Währungen etwa 60 Prozent der Befragten als Zukunft des Währungssystems. In den USA hingegen spielt die Hoffnung auf eine Inflationsabsicherung mit einem Wert von 16 Prozent in der Begründung der Befragten für Krypto-Investitionen eine eher untergeordnete Rolle. Die Analysten von Gemini gehen angesichts der weiter steigenden Inflationsgefahren weltweit davon aus, dass der Kryptotrend bei Anlegern weiterhin zu einer Zunahme der Krypto-Investoren führen wird.

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